Muntere Besserwisser und kuschelnde Dilettanten

May 6th, 2011 by Dirk

Am Samstag, 7. Mai, werde ich eine Session auf dem BuchCamp auf dem MedienCampus in Frankfurt vorstellen. Das Thema:
Es gibt nicht DEN Social-Media-Nutzer, denn jeder sieht anders. Menschen nutzen die Möglichkeiten in unterschiedlicher Intentistät, mal passiv, mal aktiv und aus ganz unterschiedlichen Gründen. Basierend auf einer repräsentativen Umfrage haben wir eine Typologie der Social-Media-Nutzer entwickelt - vom Zögernden Zaungast bis zum Digitalen Dandy. Wir stellen die Typen vor und wollen mit Euch diskutieren, wie Buchhandel und Verlage auf deren Bedürfnisse eingehen können.
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Ich freue mich auf die Diskussionen. :)

Der Medizinmann des globalen Dorfes

April 12th, 2011 by Dirk

Buchkritik:
“Marshall McLuhan” von Douglas Coupland

Marshall McLuhan ist eine Legende. Der kanadische Literaturwissenschaftler war nicht der erste, der sich in den 50er und 60er Jahren Gedanken zu den damals noch neuen Medien wie Fernsehen, Radio und Computer machte. Er war aber der erste, der damit ein Massenpublikum erreichte, da er die sich veränderte Gesellschaft mit pointierten Formulierungen beschrieb, die von den Medien, die er analysierte, begierig aufgenommen und verbreitet wurden. „The Medium is the Message“ war sein erfolgreichster Geistesblitz. Weiterlesen? Hier klicken >> »

Warum Frauen Gesichter lieben und Männer Maschinen

April 11th, 2011 by Dirk

Buchkritik:
“Werbung für Adam und Eva” von Diana Jaffé

Seltsam ist das schon: Die meisten Buchkritiken werden von Männern geschrieben, obwohl das lesende Publikum überwiegend aus Frauen besteht. Männer posaunen ihr Urteil aber gerne in die Welt hinaus. Vielleicht liegt es daran, dass Männer so sehr davon überzeugt sind, „dass sie eine objektive Weltsicht besitzen und dass ihre persönliche Ansicht rein zufällig der für alle gültigen Wahrheit entspricht“ – so ein Zitat aus dem Buch „Werbung für Adam und Eva“ von Diana Jaffé. Es beschäftigt sich mit den verschiedenen Kommunikations- und Konsumverhalten von Männern und Frauen und wie man diese Unterschiede für das Marketing nutzbar macht. Gender Marketing heißt der entsprechende Begriff dafür. Weiterlesen? Hier klicken >> »

Nicht überall wo Neuro draufsteht, ist auch Neuro drin

April 8th, 2011 by Dirk

“Alles Neuro - oder was? Mediaforscher Dirk Engel spricht mit W&V Online über den Sinn und Unsinn von Neuromarketing und erklärt, was wirklich auf effiziente Mediaplanung einzahlt.” Mit diesen reißerischen Worten kündigte der w&v-Newsletter ein Interview mit mir an.

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Wer sich für meine Gedanken zum Thema Neuromarketing interessiert, kann das vollständige Interview hier nachlesen.

Mit Kameras und Kernspin

April 7th, 2011 by Dirk

“Mit Kameras und Kernspin: Neue Wege der Werbewirkungsforschung” hieß das Thema der Working Session, an der ich teilnahm. Sie war Teil des 8. TV-Wirkungstages , der am 31. März 2011 in Düsseldorf stattfand. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Dr. Jochen Kalka. Mit dabei waren Prof. Dr. Christian Blümelhuber (ideenparc), Barbara Evans (Mediaplus Neuro Impact) und Olaf Rüsing (Rich Harvest). Rüsing und Blümelhuber hatten zuvor im Plenum jeweils ihre qualitativen Studien zur TV-Nutzung vorgestellt - ihre Präsentationen kann man sich als PDF ansehen.

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Kalka, Blümelhuber, Rüsing, Evans, Engel (v. links nach rechts)

Bei der Diskussion vertrat ich die These, dass ambitionierte Studien wie die von Blümelhuber und Rüsing wertvoll sind, weil sie unser Verständnis der Mediennutzer erweitern, aber für den Alltag in der Media- und Werbeplanung wenig konkrete Relevanz besitzen. Ähnliches gelte auch für die Studien zum Neuromarketing, die nicht automatisch den weniger aufwendigen herkömmlichen Methoden der Marktforschung überlegen sind. Weiterlesen? Hier klicken >> »

Forschungsmethoden auf dem Prüfstand

March 29th, 2011 by Dirk

Buchkritik:
“Forschungsmethoden für die Markt- und Organisationskommunikation” von Jens Woelke u.a.

Im Herbst 2007 fand eine Tagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft statt – der Organisation jener Wissenschaftler, die über Medien und öffentlicher Meinung forschen. Dabei ging es um die Methoden, mit denen empirisch und quantitativ Medienwirkungen und Prozesse der öffentlichen Meinung untersucht werden. Das besondere an dieser Tagung: Man beschäftigte sich ausdrücklich mit der Anwendung wissenschaftlicher Methoden in der Berufspraxis. Wie kann die angewandte Forschung – bei Medien, Agenturen, Marktforschungsinsituten und Unternehmen – von dem methodischen Fortschritt der Kommunikationswissenschaft profitieren. Weiterlesen? Hier klicken >> »

Marketing für den flüchtigen Kunden

March 24th, 2011 by Dirk

Der Konsument von heute ist schwer zu fassen: Er ist nicht treu, widersprüchlich, anspruchsvoll, schwer zu beeinflussen und unberechenbar. Warum das so ist und wie man Marketing für diesen flüchtigen Kunden macht, darüber referierte ich neulich in Gießen.

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Am Mittwoch, den 23. März 2011 hielt ich einen Vortrag auf Einladung der Qualifizierungsoffensive Landkreis Gießen und des Bildungszentrums Handel und Dienstleistungen gGmbH. „Marketing für den flüchtigen Kunden – Wie sich das Verhalten der Verbraucher verändert und wie Ladengeschäfte darauf reagieren müssen“ lautete das Thema des Abends. Veranstaltungsort war das Technologie- und Innovationszentrum Gießen im Gießener Europaviertel. Weiterlesen? Hier klicken >> »

„Aussitzen“ oder besser eine „Häutung“?

March 15th, 2011 by Dirk

Buchkritik:
“Das Strategiebuch” von Rainer Zimmermann

Lange Zeit hat es gedauert, bis Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Rücktritt erklärt hat. Es schien so, als ob er sich unsicher war, welche Strategie die beste sei, um aus der Affäre mit der plagiierten Doktorarbeit mehr oder minder heil herauszukommen. Geholfen hätte ihm vielleicht die Lektüre einer Neuerscheinung: „Das Strategiebuch“, geschrieben von dem Werber und Professor Rainer Zimmermann, in Zusammenarbeit mit einigen Kollegen (deren Beiträge sind natürlich korrekt mit Namen gekennzeichnet – auf so etwas achtet man ja dieser Tage besonders). Weiterlesen? Hier klicken >> »

Respekt! und IG Metall gegen Rassismus

March 2nd, 2011 by Dirk

Mit großem öffentlichem Interesse und prominenten Gästen startete in der IG Metall Zentrale in Frankfurt am 1. März 2011 die Respekt-Offensive für Betriebe. Zusammen mit der Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus« will die IG Metall ihre Beschäftigten und Betriebsräte für das Thema sensibilisieren und für Respekt und Toleranz in Betrieben werben.
Thomas Wark, der bekannte Sport-Moderator der ZDF-Sportredaktion und von Anfang an auch Botschafter der Respekt!-Initiative, eröffnete die Veranstaltung und führte durch das Programm

Pressekonferenz Respekt & IG Metall

Als Botschafter und Interviewpartner für das Buch “Respekt - 100 Menschen, 100 Geschichten” nahm ich an der Veranstaltung teil und überreichte Betriebsratsvertretern aus ganz Deutschland eine “Respekt!”-Tasche mit Material für die Arbeit vor Ort.

Der digitale Dandy - Ein Held des Internets

February 15th, 2011 by Dirk

Vor einiger Zeit hielt ich eine “Ignite Speech” beim Frankfurter Webmontag in der Brotfabrik. Ignite Speech bedeutet: 20 Folien, jede nur 15 Sekunden präsentiert, also insgesamt ein Schnell-Vortrag in 5 Minuten. Bei der Veranstaltung gab es viele spannende Vorträge: Über einen Internet-Vorläufer in Chile, das Anpflanzen von Chilli-Schoten als Social Media Events, die Frage, warum IT-Projekte scheitern und noch viele andere “>Themen

Ich berichtete über den digitalen Dandy, aber bevor ich hier noch viel schreibe, hören Sie sich den Vortrag einfach an. Dauert auch wirklich nur 5 Minuten…